Vermittlungsgebühr

Wie in der Gesetzgebung nach § 296 SGB III verankert, muss zwischen dem arbeitssuchenden Bewerber und dem privaten Arbeitsvermittler (PAV) ein schriftlicher Vermittlungsvertrag geschlossen werden. Dieser Vermittlungsvertrag muss bereits vor einer Vermittlung vorliegen, da ansonsten der Aktivierungs,- und Vermittlungsgutschein (AVGS) nicht ausgezahlt wird Aus dem Vermittlungsvertrag muss insbesondere die Datenschutzbestimmung, Leistungen und Vermittlungsvergütung hervorgehen, die der Arbeitsuchende bei Erfolg an den Vermittler zahlen soll. Dieses Arbeitnehmer Honorar orientiert sich grundsätzlich an der Hohe des vorliegenden AVGS welche in der Regel 2.000,€ beinhaltet Mit dem Vermittlungsgutschein Wird die Provision gestundet.

Der Vermittlungsvertrag ist ein sogenannter Maklervertrag nach dem BGB, da ausschließlich bei einem Vermittlungserfolg eine Vergütung fällig wird. Nach erfolgreicher Vermittlung kann der Arbeitsverrmttler der Institution, die den Vermittlungsgutschein ausgestellt hat, 2 Raten in Rechnung stellen: 1. Rate nach 6 Wochen in Beschäftigung/1.000 € (incl. 19 % USt) 2. Rate nach 6 Monaten in Beschaftlgung/ 1.000 € (incl. 19 % USt) bis max. 1.500 € (im Sonderfall) Eine Honorarberechnung gegenuber dem Arbeitsuchenden ist alternativ erlaubt. Hierfür wird in der Regel ein Privatvertrag geschlossen. Auch bei einem Privatvertrag darf die Vermittlungsgebühr gegenüber dem Bewerber insgesamt 2.000 € nicht
überschreiten.

Im allgemeinen gilt aber, dass der seriöse private Arbeitsvermittler rein erfolgsabhängig arbeitet und keine Gelder von Seiten des Arbeitnehmers im Voraus verlangt.

Quelle: Aktivierungs-und-Vérmittlungsgutschein.de